Die Schüler der Grundschule Donaurieden beschäftigten sich 5 Tage lang mit dem Thema: Der Natur auf der Spur. Am ersten Tag beschäftigten wir uns mit dem Lebensraum Wasser. Dazu trafen wir uns auf dem Brühlspielplatz in Erbach. Zwei Gruppen (es wurde immer gewechselt) durften mit mitgebrachtem Material Boote bauen, die anderen beiden Gruppen schnappten sich ihre Kescher und gingen mit der Biologin Frau Steindl zum Teich, um dort verschiedene Tiere zu fangen. Am Ende landeten in unseren Eimern Kaulquappen, Fische, Fischegel und sogar ein Wasserskorpion. Mithilfe von Karten durften wir die Tiere bestimmen, fertigten Zeichnungen an und entließen sie im Anschluss wieder in die Freiheit. Die fertigen Boote testeten wir auf ihre Schwimmtauglichkeit bei einer Bootsralley auf dem Erlenbach.
Am zweiten Tag waren wir auf dem Hof der Familie Eberle. Nach einem Bienenquiz starteten 2 Gruppen mit Frau Steindl auf die Wiese um Insekten und Pflanzen zu bestimmen. Wir entdeckten viele verschiedene Blumen und fertigten auch hier für unsere Forschermappen Skizzen an. Die anderen beiden Gruppen beschäftigten sich mit den Honigbienen. Wie lebt so ein Bienenvolk, welche Aufgabe hat die Königin, welche die Arbeiterinnen und was sind eigentlich Drohnen? Nach einer genauen Erklärung und spannenden Infos durften sich diese beiden Gruppen Imkerjacken überstreifen und ganz nah ans Bienenvolk heran. Frau Eberle zeigte uns alles ganz genau und wie schwer eine volle Wabe ist, konnten mutige selbst herausfinden. Auch hier wurden die Gruppen im Laufe des Vormittags gewechselt, sodass alle an die Reihe kamen.
Die nächsten 3 Tage waren wir wieder in der Schule. Wir bauten ein großes Insektenhotel für den Schulgarten, beschäftigten uns mit den Lebensräumen Wasser und Wiese an verschiedenen Stationen, stellten mithilfe von Frau Eberle einen Lippenbalsam aus Bienenwachs her, bauten aus Dosen Mini-Insektenhotels für zuhause und sangen Lieder zum Thema.
Für das große Insektenhotel hatten wir verschiedenste Zapfen, Rinde, Stroh, Baumrugel usw. mitgebracht. Auch hämmerten wir kleine „Zimmer“ für die Insekten. Alle halfen zusammen und jede Gruppe kam einmal dran. Am Ende lernten wir die Insekten kennen, die hoffentlich bald in unserem Hotel einziehen würden.
Den Lippenbalsam stellten wir aus Bienenwachs und Honig her. Dazu mussten wir beides langsam erhitzen und in kleine Döschen füllen.
An den Stationen zur Wiese schauten wir uns Biene, Schmetterling und Marienkäfer genauer an. Wie entwickelt sich so ein Schmetterling und was gibt es Interessantes zur Biene? Auch bauten wir aus Konservendosen kleine Mini-Insektenhotels in Form von Bienen oder Marienkäfern.
An den Stationen zum Wasser begutachteten wir den Frosch und die Ente genauer. Dazu arbeiteten wir nicht nur an unseren Heften, sondern erforschten mithilfe von Versuchen warum der Schnabel der Ente so geformt ist, warum die Enten eine Birzeldrüse haben und welche Funktion ihre Füße haben.
All unsere Ergebnisse und Skizzen landeten in unserer Forschermappe.


Liebe Grüße
Eure Klasse 4 der Grundschule Donaurieden